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Die meisten Frauen im gebärfähigen Alter wissen nicht, dass Folsäure – auch Vitamin B9 genannt – das Risiko für das Auftreten von Fehlbildungen bei Kindern im Mutterleib und Neugeborenen enorm verringern kann.

Genauer gesagt kann eine ausreichende Versorgung mit Folsäure verschiedene, auch schwere Fehlbildungen (z.B. der offene Rücken) um bis zu 70% vermeiden, wenn die Folsäureversorgung der Schwangeren ausreichend ist.

Wissen allein schützt nicht

Ob Frauen die Fakten nun kennen oder nicht, fast alle gehen nach durchgeführten Studien davon aus, dass bei dem heutzutage ganzjährigen Angebot an frischem Obst bei normaler Ernährung der Bedarf an Vitaminen doch wohl gedeckt sei, dass man sich über Vitaminversorgung also keine Sorgen machen müsse.

Es geht nicht nur um Folsäure

Es geht insgesamt um vier kritische Vitamine und Mineralstoffe: Jod, Folsäure, Eisen, Calcium, „Die kritischen Vier“.
Aus Studien, die die Ernährung mit sogenannten Ernährungsprotokollen erfassen, geht hervor, dass sehr

 

viele Frauen (übrigens auch Männer) mit eben diesen vier Stoffen unterversorgt sind. Unterversorgung heißt, dass die wissenschaftlichen Empfehlungen zur täglichen Aufnahmemenge dieser Stoffe z.T. erheblich unterschritten werden.

Anteil der schwangeren Frauen, die höchstens die Hälfte der empfohlenen Tagesdosen der »kritischen Vier« erreichen